Nachlese: Keller Steff solo in Regen
10.12.
2015

  Im Keller heizte der

  Steff seinem Publikum

  so richtig ein

Auszug aus „Der Bayerwald-Bote“ vom 27.9.2015

 

"Friarts eich? Mi ned. I bin de Kälte gwohnt, i wohn aaf einer Baustell ohne Fenster". Keller Steff alias Steff Keller hatte keine Probleme mit der Temperatur im ehemaligen Bierkeller in der Pfleggasse. Die allermeisten Gäste auch nicht, sie kamen mit angemessener Kleidung und einer verfrorenen Dame half der Steff einfach mit seiner Jacke aus. Im Verlauf des Abends wurde im Keller sauber eingeheizt – von der Bühne herunter! Ab der ersten Minute sorgte das Multitalent für super Stimmung im Gewölbe, die Bandbreite seines Programms, von krachad bis sehr nachdenklich, authentisch und sehr natürlich, riss das Publikum mit.

    "Ihr seids iatz mei Versuchspublikum, de Stückl sand no ned ganz fertig" – auf Grund der absolut positiven Reaktionen wird Keller Steff sie wohl jetzt fertigschreiben. Neue Lieder aber auch seine bekannten Stücke wie den "Bulldogfahrer" und "Kaibeziang" hatte er dabei, die erste Stunde bis zur Pause verging wie im Fluge. "Iatz hobe a wenig überzong, oba mia daugts grod a so", entschuldigte sich Steff. Keiner nahm ihm das Überziehen übel. Auch nach der Pause konnte er die Kellergäste begeistern. Zwischen den Liedern gab er Anekdoten mit hohem Unterhaltungsfaktor zum Besten.

    Fetzige und lustige Stücke, aber auch leise und nachdenkliche Töne gab’s vom Keller Steff, bei einigen Songs war es mucksmäuschenstill im Keller. Nach rund zwei Stunden Programm nahte das Ende: "I sog iatz des is des letzte Liadl, dann gibt’s no a paar Zugaben, so moche des immer!" Und so hat er das auch im Postkeller gemacht der Keller Steff, trotzdem verging der Abend viel zu schnell. − sis

News - Keller Steff Band - TourBus
8.12.
2015

Keller-Steff-Band versteigert TourBus

für guten Zweck

von Thomas Thois und Josefine Eichwald

Auszug aus "Passauer Neue Presse" vom 3.12.2015

Der "Bulldogfahrer"-Bus nach seiner letzten Dienstfahrt für die Keller-Steff-Band. Vor der Deggendorfer Stadthalle hatten der Bandleader und Konzertveranstalter Max Rauch (links) das 42 Jahre alte Mercedes-Wohnmobil geparkt, damit sich Kaufinteressenten schon mal in den himmelblauen Oldtimer verlieben konnten. Bei der Vertseigerung in der Konzertpause kamen dann stolze 2100 Euro für den guten Zweck zusammen.

Schweren Herzens haben sie sich von ihrem treuen Gefährt getrennt, die vier Musiker der Keller-Steff-Band aus Übersee, die nächstes Jahr mit personellem und instrumentalem Zuwachs durchstarten und deshalb aus ihrem himmelblauen Mercedes-Wohnmobil rausgewachsen sind. So ging der Mercedes-Oldtimer, Baujahr 1973, nun zum Tour-Abschluss auf seine finale Fahrt, um ein würdiges Ende zu finden und beim Konzert im niederbayerischen Deggendorf für den guten Zweck unter den Besuchern versteigert zu werden.

Vor sechs Jahren hatte der Keller Steff den Bus im Internet ersteigert. "Ein echtes Liebhaber-Fahrzeug, das aber ganz schön wild ausg’schaut hat, weil der Verkäufer ein passionierter Sonnenblumenkernekauer war", wie sich der Überseer Liedermacher erinnert. Für 2100 Euro ist das gute Stück – frisch durch den TÜV und durchgesaugt – beim Tour-Finale in Niederbayern unter den Hammer gekommen. Die Band legte noch einen Teil ihrer Konzertgage drauf: So konnten Schecks über je 1500 Euro an die Lebenshilfe Deggendorf und die Aktion Knochenmarkspende übergeben werden.

News - die CD's der Keller Steff Band
1.12.
2015

 Bulldogfahrer

  Narrisch

   Langsam Pressiert's

Endpreis 14,95 €/Stk, inkl. 19% MwSt. Versand frei

Mit Bulldog-Aufkleber!  CD's auf Wunsch signiert!

die CD "Die G'schicht von de 3 Männer"

gibt es natürlich auch bei uns im Shop - JAWOI :)

NEU: Nachlese zum Konzert im Weinmüller
8.12.
2013

Ja, bist du narrisch

Keller Steff & Band feierten im Café Weinmüller in Siegsdorf ihr diesjähriges Tour-Ende

Der Mann ist eine Lokomotive, die Band der Bulldog, der Sound die Kreissäge, die gesamte Performance „a gmahde Wiesn“. Wer den Keller Steff live erlebt, der darf sich nicht nur auf warmen „Sommerreng“ einstellen, nein, das ist mehr, das ist eine Vollkörperdusche: akustisch wie auch mental. Da braucht man gerne auch mal a „Krangaschwesta“. Der Kerl gibt Vollgas, bricht das eine oder andere Tabu, bleibt dabei aber stets kernig, bayerisch, humorig, authentisch allemal. Womit wir beim Erfolgsrezept wären. Unverkrampfter bayerischer Stampf-Rhythmus, „wo a jeder mit muss“.

   Die aktuelle CD „Langsam pressiert’s“ mit der Steff durch die Lande tourte, beinhaltet wunderbare Lieder – wie immer frisch aus dem Leben, direkt ins Herz ohne Umweg. Die CD im Gepäck, seine Jungs (am Bass eine Bank: Gerhart Zimmermann, an der Gitarre griffig: Franz Gries, am Schlagzeug deutlich: Chris Stöger) im Gefolge, galt es, die – man kann schon sagen – „Europa Tour“ vom Keller Steff zu beenden. Das Café Weinmüller, ein Ort, an dem so viel begann, war der ideale Ort.

   Steff heizt dem ausverkauften Haus ordentlich ein, da nützt kein aufgestelltes Fenster und auch wenig Kleidung kühlt nicht ausreichend. Vollgas war das Motto. „Flachendeife“, „Oma und Opa“, aber auch der „Mond“ und der „Bulldog“ wurden besungen, das Weinmüller orchestrierte erfolgreich mit.

   Bei jedem Keller-Steff-Konzert kommt der Punkt, da wird es theatralisch, da hebt der Chiemgauer an und erzählt von der Beichte und später von seinen Jugendsünden. Egal, was er macht, er bleibt dabei der sympathische Rotzlöffel, der schon damals die ältere Generation in den Wahnsinn trieb. Er bleibt die bayerische Version von Alice Cooper in der A-capella-Variante. Ja Bua, bist narrisch.

   Das Konzert über fast drei Sets gespielt, bietet keinen Höhepunkt, es ist ein Höhepunkt. Das „Kulturwohnzimmer“ dampf, die alten Bilder an den Wänden schauen stumm dem Treiben zu, die Menge ist begeistert. Steff auch. Als er sich mit Gerhart Zimmermann von einer Rage in die andere treibt und schließlich verausgabt das letzte Lied anstimmt, wird es noch einmal ganz, ganz dunkel im Siegsdorfer Weinmüller.

   „Marionette“ mein melancholisches Lieblingslied vom Steff ertönt, die Gitarre bereitet den Weg, erste Gänsehautzeichen. Die Gäste schon fast ehrfürchtig. So kommt am Ende des Abends die Lokomotive ganz langsam und dampfend, nahezu lautlos zum Stillstand. Das würdige Ende einer Konzert-Saison.

   von Uwe Kewitsch, aus dem Traunsteiner Tagblatt vom 5. Dez. 2013


NEWS Seite 2: Nachlese IMMLING u AMBERG




Steffs Tasse